Zentren der beruflichen Exzellenz zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen systemischen Ansatz verfolgen, durch den Berufsbildungseinrichtungen aktiv an der gemeinsamen Schaffung von Qualifikationsökosystemen zusammen mit einer Vielzahl von lokalen/regionalen Partnern mitwirken können. Zentren der beruflichen Exzellenz sollen weit über das einfache Angebot einer hochwertigen beruflichen Qualifikation hinausgehen.
Das Projekt muss einschlägige Arbeitsergebnisse durch eine Kombination von Aktivitäten aus 3 Clustern erzielen:
- Cluster 1 – Lehre und Lernen und
- Cluster 2 – Zusammenarbeit und Partnerschaft und
- Cluster 3 – Leitung und Finanzierung.
Darüber hinaus kann der Antragsteller andere Tätigkeiten aufnehmen. Für diese muss belegt werden, dass sie besonders geeignet sind, um die Ziele der Aufforderung und die ermittelten Bedürfnisse zu erfüllen, und sie sind als eine kohärente Reihe von Tätigkeiten zu berücksichtigen und darzustellen.
Bei den Projekten müssen, soweit zweckdienlich, EU-weite Instrumente und Werkzeuge eingesetzt werden.
Ziel sollte außerdem sein, eine integrative Dimension einzubeziehen, indem Maßnahmen aufgenommen werden, die zur Unterstützung von Diversität beitragen und – insbesondere durch innovative und integrierte Konzepte – die Verantwortung für gemeinsame Werte, Gleichheit, einschließlich der Gleichstellung von Männern und Frauen, sowie Nichtdiskriminierung und soziale Eingliederung, auch mit Blick auf Menschen mit besonderen Bedürfnissen/weniger Chancen, fördern.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf digitalen Kompetenzen, da sie für alle Berufsprofile auf dem gesamten Arbeitsmarkt zunehmend an Bedeutung gewinnen, sowie auf Kompetenzen zur Unterstützung des Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft und ökologischeren Wirtschaft, um den neu entstehenden beruflichen Anforderungen hinsichtlich „grüner“ Kompetenzen und einer nachhaltigen Entwicklung Rechnung zu tragen.
Antragsteller müssen einen langfristigen Aktionsplan für die progressive Anwendung von Projektergebnissen nach Abschluss des Projekts beifügen. Dieser Plan sollte sich auf nachhaltige Partnerschaften zwischen Anbietern im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung und wichtigen Vertretern der Industrie auf geeigneter Ebene stützen.