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eFocus Education Februar 2013

EUROPA DER ERGEBNISSE

Positionierung Europas als Zentrum exzellenter Hochschulausbildung

Hochschulbildung ist eine treibende Kraft für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung Europas. In diesem Bereich sind ständig neue Ideen und Denkweisen gefragt. Diese neuen Ideen entstehen immer weniger im Alleingang, sondern sind vielmehr das Ergebnis des internationalen Austauschs.

Die in der vorliegenden Ausgabe von eFocus vorgestellten Programme sollen genau diesen Austausch fördern. Zudem tragen sie zu einem besseren Verständnis der EU selbst und der Möglichkeiten bei, die hier für Studierende und Wissenschaftler aus der ganzen Welt zur Verfügung stehen

Im ersten Abschnitt befassen wir uns konkret mit zwei Programmen, die das Profil Europas in der weltweiten Hochschullandschaft schärfen sollen. Das Programm Jean Monnet dient der Förderung von EU-Studien mit Hilfe weltweiter Projekte und Netzwerke. Das Programm Erasmus Mundus zielt auf die qualitative Verbesserung der Hochschulbildung in Europa durch Stipendien, Partnerschaften und Projekte zu Kernthemen der Zusammenarbeit im Hochschulsektor.


Das Programm Jean Monnet - europäische Integration verstehen

Jean MonnetEuropäistik als weltweit anerkanntes Studienfach zu etablieren ist dasHauptziel des Programms Jean Monnet. Das Programm fördert hervorragende Leistungen in Lehrtätigkeiten, Diskussionen und Reflexionen zum europäischen Integrationsprozess in verschiedenen Bereichen und unterschiedlichen Gruppen. Es schafft einen Anreiz um Wissen und Bewusstsein derEuropäischen Union auf globaler Ebene zu stärken, mit dem Ziel die Erkennbarkeit des europäischen Projekts in der Welt zu erhöhen, vor allem im Vergleich mit anderen regionalen Integrationsprozessen (z. B. MERCOSUR, ASEAN).

Schlüsseltätigkeiten sind Schulungen, Forschungsprojekte, Konferenzen und Veröffentlichungen im Bereich von EU-Studien.

Akademisch haben viele Studierende weltweit von der EU zum ersten Mal durch ein Jean Monnet-Bildungsprojekt erfahren. Das Programm unterstützt diese Projekte und die beteiligten Lehrkräfte in dreierlei Hinsicht: Markenbildung, finanzielle Unterstützung und Teilnahme an einem weltweiten Netzwerk.

Mit Hilfe dieses Programms wurden inzwischen etwa 4000 Projekte in 76 Ländern im Bereich europäischer Integration ins Leben gerufen, darunter 177 europäische Jean Monnet-Kompetenzzentren, 956 Lehrstühle und 2190 ständig angebotene Kurse oder Module.

Erasmus Mundus –europäische Hochschulangebote fördern

Ziel von Erasmus Mundus ist die Verbesserung des internationalen Profils europäischer Hochschulen, sowie die Werbung für Europa als Zielregion für Studierende und Wissenschaftler.

Eine Möglichkeit der Umsetzung ist durch Projekte. Erasmus Mundus Action 3 ermöglicht es, Projekte zu finanzieren, die Veranstaltungen organisieren, oder Instrumente  oder Studien erstellen, die erklären, warum Europa als erste Wahl im Hochschulbereich in Betracht genommen werden sollte und die ausserdem internationale Zusammenarbeit in den Vordergrund rücken.. Mit solchen Projekten werden verschiedene Studienfächer sowie Kooperationen mit bestimmten Regionen außerhalb Europas vorangetrieben. Sie dienen zudem dem Erfahrungsaustausch und geben einen Einblickin neueste Erkenntnisse zu Schlüsselthemen wie Studentenbetreuung, Akkreditierung von Leistungen und Qualitätssicherung.

Eine andere Möglichkeit Europa attraktiver zu machen sind Stipendien. Im Rahmen von Erasmus Mundus werden zwei Arten von Stipendien angeboten:

Gegenwärtig werden  für über 180 gemeinsame europäische Masterstudiengänge und Doktorate (Action 1) EU-Mittel für Stipendien vergeben. Dies Studiengänge umfassen ein Studien—bzw. Forschungsprogramm an mindestens zwei verschiedenen Partneruniversitäten mit der Möglichkeit eines doppelten akademischen Abschlusses.

Unter Action 2 fallen Erasmus Mundus-Partnerschaften zwischen europäischen  und nicht europäischen Hochschulen  . Diese Partnerschaften ermöglichen den stipendiengeförderten Austausch zwischen zwei Regionen für Bachelor-, Master-, Promotions- und Habilitationsstudiengänge sowie der akademischen Mitarbeiter.

Die Vorteile Stipendiatenliegen auf der Hand: die Qualität der Kurse, der akademische Wissens- und Ideenaustausch, bessere Beschäftigungschancen durch die Akkreditierung von ausländischen Qualifikationen und Studienaufenthalten. Hinzu kommen die Vorzüge der interkulturellen Erfahrungen. Was die Partneruniversitäten betrifft, arbeiten sie bei den Themen Akkreditierung, Äquivalenzen und Internationalisierung zusammen. Viele entwickeln dadurch neue Ideen, langjährige Verbindungen und einen größeren internationalen Wirkungskreis.


> eFocus Education auf der EACEA website

Zuletzt aktualisiert: 21/02/2013  Drucken | Seitenanfang