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Aktion 1 - Aktive Bürger/innen für Europa

Maßnahme 1.1 — Städtepartnerschaften Bürgerbegegnungen

Beschreibung:

Städtepartnerschaften haben sich im modernen Europa bereits fest etabliert: Zahlreiche Gemeinden sind bereits formale Städtepartnerschaftsvereinbarungen eingegangen und dadurch miteinander verbunden. Solche Partnerschaften dienen der Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Städten und des gegenseitigen Verständnisses zwischen den Bürger/innen. Das Konzept der Städtepartnerschaften entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg und ging mit dem Fortschritt des europäischen Integrationsprozesses einher. Der Fall der Berliner Mauer eröffnete eine weitere wichtige Dimension für Städtepartnerschaften, da im Anschluss an den Mauerfall neue Verbindungen zwischen Mitgliedstaaten der EU und Ländern Mittel- und Osteuropas eingegangen wurden. Dies ebnete den Weg für diese Länder hin zur Integration in die Europäische Union.

Städtepartnerschaften bilden ein einzigartiges und dichtes Netz und spielen daher eine ganz bestimmte Rolle im Hinblick auf die Herausforderungen im modernen Europa, die sich auch in den Zielen dieses Programms widerspiegeln.

So sind Städtepartnerschaften beispielsweise auf das freiwillige Engagement der Bürger/innen und deren Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden und Vereinen angewiesen. Städtepartnerschaften sind daher sowohl Zeichen als auch Anregung einer aktiven Bürgerbeteiligung. Außerdem fördern Städtepartnerschaften den Austausch von Erfahrungen zu vielfältigen Themen von gemeinsamem Interesse und sensibilisieren die Bürger/innen dadurch für die Vorteile einer konkreten Lösungsfindung auf europäischer Ebene. Darüber hinaus bieten Städtepartnerschaften einzigartige Möglichkeiten dafür, etwas über den Alltag der Bürger/innen in anderen europäischen Ländern zu lernen, mit diesen zu sprechen und dadurch häufig auch Freunde zu finden. Dank der Kombination dieser Elemente verfügen Städtepartnerschaften über ein beachtliches Potenzial für die Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Bürger/innen, die Förderung der Identifikation mit der Europäischen Union und nicht zuletzt die Entwicklung einer europäischen Identität.

Referenz: Der Programmleitfaden
Anträge: Finanzierung 2013
Teilnahme: Weitere Informationen finden Sie unter: Wer kann teilnehmen?
Verantwortliche Stelle: This action is managed by the EACEA, unit P7 Citizenship.
Dauer der Projekte:
Maximum 21 days
Bewilligungszuteilung: Der Höchstzuschuss für ein Projekt beträgt 25 000 EUR. Der Mindestzuschuss für ein Projekt beträgt 5 000 EUR.

Maßnahme 1.2 —Bildung thematischer Netzwerke zwischen Städtepartnerschaften

Beschreibung:

Städtepartnerschaften haben sich im modernen Europa bereits fest etabliert: Zahlreiche Gemeinden sind bereits formale Städtepartnerschaftsvereinbarungen eingegangen und dadurch miteinander verbunden. Solche Partnerschaften dienen der Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Städten und des gegenseitigen Verständnisses zwischen den Bürger/innen. Das Konzept der Städtepartnerschaften entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg und ging mit dem Fortschritt des europäischen Integrationsprozesses einher. Der Fall der Berliner Mauer eröffnete eine weitere wichtige Dimension für Städtepartnerschaften, da im Anschluss an den Mauerfall neue Verbindungen zwischen Mitgliedstaaten der EU und Ländern Mittel- und Osteuropas eingegangen wurden. Dies ebnete den Weg für diese Länder hin zur Integration in die Europäische Union.

Städtepartnerschaften bilden ein einzigartiges und dichtes Netz und spielen daher eine ganz bestimmte Rolle im Hinblick auf die Herausforderungen im modernen Europa, die sich auch in den Zielen dieses Programms widerspiegeln.

So sind Städtepartnerschaften beispielsweise auf das freiwillige Engagement der Bürger/innen und deren Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden und Vereinen angewiesen. Städtepartnerschaften sind daher sowohl Zeichen als auch Anregung einer aktiven Bürgerbeteiligung. Außerdem fördern Städtepartnerschaften den Austausch von Erfahrungen zu vielfältigen Themen von gemeinsamem Interesse und sensibilisieren die Bürger/innen dadurch für die Vorteile einer konkreten Lösungsfindung auf europäischer Ebene. Darüber hinaus bieten Städtepartnerschaften einzigartige Möglichkeiten dafür, etwas über den Alltag der Bürger/innen in anderen europäischen Ländern zu lernen, mit diesen zu sprechen und dadurch häufig auch Freunde zu finden. Dank der Kombination dieser Elemente verfügen Städtepartnerschaften über ein beachtliches Potenzial für die Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Bürger/innen, die Förderung der Identifikation mit der Europäischen Union und nicht zuletzt die Entwicklung einer europäischen Identität.

Referenz: Der Programmleitfaden
Anträge: Finanzierung 2013
Teilnahme: Weitere Informationen finden Sie unter: Wer kann teilnehmen?
Verantwortliche Stelle: This action is managed by the EACEA, unit P7 Citizenship.
Dauer der Projekte:
The maximum project duration is 24 months; the maximum duration of each event is 21 days.
Bewilligungszuteilung: Maximum amount eligible for a project within this measure is EUR 150 000. The minimum amount eligible is EUR 10 000. The grant calculation is based on flat rates.

 *1 Bericht des Expertenforums Mobilität „Lernen mobil machen – eine Herausforderung für alle“, Juli 2008 – http://ec.europa.eu/education/doc/2008/mobilityreport_de.pdf.

 

 

Zuletzt aktualisiert: 16/01/2014  Drucken | Seitenanfang